Das Leben des Holger Krause

Ein unglaubliches Blog über ein unglaubliches Leben

Tee-Laden Helm in Minden

In meiner Mittagspause spazierte ich zufällig am Tee-Laden Helm vorbei. Er befindet sich neben dem Mindener Feinkosthaus und somit in unmittelbarer Nähe der Bäckerstraße, welche viele auch als die Fußgängerzone der Mindener Innenstadt kennen.

Da ich etwas Zeit und mal wieder Lust auf einen schönen Pfefferminztee hatte aber noch nie in diesem Tee-Laden war, dachte ich mir, guter Zeitpunkt das mal zu ändern. Wie ich vermutete, war leider nicht viel los. Ein Tee-Laden wird vermutlich nicht gerade von Kundschaft überlaufen. Und so hatte man zumindest Zeit, sich ein wenig beraten zu lassen, wovon ich auch Gebrauch machte.

Mindener Feinkosthaus

Letzte Woche hatte ich in meiner Mittagspause etwas Zeit zum stöbern in der Mindener City. Und auf dem Weg durch die Stadt, schlenderte ich an einem kleinen Laden vorbei, der mir bisher irgendwie nie aufgefallen war. Es handelt sich dabei um das Traditionsunternehmen “Mindener Feinkosthaus”. Seit 1885 verkauft man dort lauter leckere Delikatessen aus aller Welt und auch die lokale Prominenz, Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe, war erst zwei Tage vor meinem Besuch dort. Zumindest erzählte mir dies der Ladenbesitzer Jens-Uwe Müller und zeigte mir zusätzlich im hinteren Bereich des Geschäfts, einige uralte Fotos und Urkunden aus der Zeit seiner Vorfahren. Insgesamt wurde ich überaus freundlich in diesem Laden betreut und bedient. Man nahm sich richtig Zeit für mich. Auch wenn ich nicht mal halb so prominent bin, wie manch anderer Kunde dort.

Doch so prominent sind teilweise auch die Preise. Also eine Tafel Schokolade, je nachdem für welche man sich entscheidet, kann dort auch gut mal um die 2,80 Euro rum kosten. Und das für 70g Schnökerei. Doch das wirklich tolle ist die Auswahl. Denn hier geht es nicht um handelsübliche Waren, sondern wirklich um echt tolle Feinheiten aus aller Welt. Daher konnte ich auch nicht widerstehen und kaufte dort einerseits eine Tafel “Meybona” Schokolade, hergestellt aus Löhne aber verwendet wurden Kakaobohnen aus Ghana in Afrika und andererseits eine Tafel belgische “Dolfin” Schokolade mit einem Kakaoanteil von 88%. Die genießt man, da recht trocken, am besten mit einem ebenso (staub-)trockenen Rotwein. In meinem Fall einen leckeren Dornfelder, der immerhin zu erschwinglichen Preisen erhältlich ist und eigentlich generell auch ganz gut mundet. Nicht nur zu Schokolade. ;-)

  • Social Profiles

  • Sonstiges