Android-Tablets verglichen
Durch einen dummen Zufall kam ich bei einem Elektronik-Großmarkt, witzigerweise irgendwo ziemlich weit hinten versteckt, an einer Auswahl von aktuellen Tablets wie dem “Acer Iconia A500″ (Android 3.0) und einigen Windows-Modellen vorbei. Da die Dinger so gut versteckt waren, war ich auch der einzige Interessent, hatte eh Zeit und dachte mir: “Ach was solls, probier den Kram doch mal aus”. Nach einigen wenigen Minuten war mir bereits klar, dass ich das lieber hätte sein lassen sollen. Im Prinzip wollte ich schon kuschelnd den Laden mit dem Acer Iconia A500 verlassen. Lediglich das Gewicht sowie fehlende UMTS-Unterstützung hielten mich davon gerade so noch ab.
Groove Buds Testbericht
Vor ungefähr zwei Wochen habe ich mich mit dem Thema “In-Ear Kopfhörer” auseinander gesetzt. In Frage kamen knapp 30 Euro teure von Sennheiser und knapp 15 Euro teure von Octone, die sogenannten “Groove Buds”. Die Rezensionen bei Amazon sprachen eindeutig für die Sennheiser, was mich jedoch nicht sonderlich verwunderte. Denn viele erwarten bei dem Preis von 15 Euro ein Klangspektrum, dass teilweise nicht mal ein paar hundert Euro teure Soundsysteme leisten (können).
In-Ear KopfhörerDa mir High-End-Sound aber nicht so wichtig ist, dachte ich mir, ich probiere die günstigen zuerst aus und machte somit einen Testkauf. Denn ich wollte lediglich ein paar halbwegs gute In-Ear Kopfhörer für günstig Geld haben und schick sah die Verpackung ja auch aus. Also was solls. Rein in den Warenkorb, bezahlt und ein- oder zwei Tage später kamen sie dann auch an.
Nach dem auspacken aus der Amazon-Verpackung hielt ich die kleine braune, mit “Octone Acoustics” beschriftete Box, in meinen Händen. Vorsichtig schob ich die Box auf und holte alles darin heraus. Neben den “Groove Buds” waren noch zwei Ersatz-Ohrmuscheln in unterschiedlichen Größen dabei sowie ein kleiner Stoffbeutel, in die man die Kopfhörer bei Nichtgebrauch und/oder Transport verpacken kann. Insgesamt also ganz nett für den Preis.
Convofy
Ein neues “Social Network”, ähnlich “Facebook”, startet in wenigen Stunden und eröffnet somit für alle Interessierten seine Pforten. Es handelt sich dabei um “Convofy”. Spricht sich “Kon-wo-fei”. Klingt merkwürdig aber könnte ein absoluter Durchstarter sein. Es handelt sich hierbei nicht um ein Konkurrenzprodukt zu “Facebook” und anderen “Social Networks”, sondern eher um eine Mischung aus “Basecamp”, “Teamlab”, “SocialCast”, “Chatter” oder “Yammer” und weiteren kollaborativen Tools, mit denen Teams sich untereinander organisieren können.
Fukushima Kernschmelze unvermeidbar?
Bis tief in die Nacht hinein habe ich die Medienberichterstattung über das Atomkraftwerk Fukushima in Japan verfolgt. Parallel zum Fernsehen hatte ich in Twitter entsprechende Kanäle offen und das Glück, einen englischsprachigen Kontakt aus Tokio durch Zufall zu finden. Nun ist es immer schwer, neue Meldungen zu verifizieren aber es gibt vereinzelte Kontakte, die neue Meldungen bringen, welche dann oftmals 30-60 Minuten später bei Reuters, Greenpeace & Co. bestätigt werden und anschließend auch im Fernsehen vorgetragen werden. Dadurch zeichnen sich diese Kontakte dann als vertrauenswürdige Quelle aus. Durch einige dieser Quellen, insbesondere “Ken Mogi” aus Tokio, war ich immer gut und schnell informiert.
Kurz bevor ich gestern Nacht eingeschlafen bin, war mein Kenntnisstand folgender: Die Behörden verteilten im Umkreis von 20km um das AKW Jod-Tabletten. Der Druck in Fukushima 1 und 2 konnte nicht gesenkt werden und das Unternehmen TEPCO hatte die Kontrolle über die Reaktoren verloren. In dem Zuge stand eigentlich schon bereits fest, auf was man sich dort einstellen würde und das die Situation ein Rennen gegen die Zeit war, welches nicht mehr zu gewinnen ist. So kamen dann auch im Laufe des morgens die Meldungen, dass seit 5 Uhr (Japanische Ortszeit) radioaktive Strahlung ausgetreten sei. Im Kontrollraum um das 1000-fache erhöht und vor den Toren um das 8-fache. Seit 8 Uhr (Japanische Ortszeit) tritt nun wohl auch Cäsium aus. Laut einigen Umweltschutzorganisationen ist dies bereits der Beleg für eine stattfindende Kernschmelze. Sie ist also, scheinbar, unvermeidbar. Dazu passt auch, dass laut letzten Meldungen in der Nacht, bereits darauf trainierte Truppen zum AKW gesendet wurden. Auch Meldungen von zumindest einer Explosion ist immer wieder zu lesen aber dazu habe ich noch keine Bestätigung.
E10? Nein, Danke!
Ich muss gestehen, dass ich leider kein Wissenschaftler bin und ich mich daher nicht haarklein bis ins letzte Detail mit E10 und dem darin enthaltenen Bio-Ethanol auskenne.
Aber wenn ich lese, dass es dem Auto schaden könnte(!), dass ich dadurch einen (streitbaren) Mehrverbrauch habe und es sich somit nicht wirklich (derzeit) rechnet, dass dafür – und jetzt das allerschlimmste überhaupt – für uns Menschen und unsere Natur wichtige Wälder abgeholzt werden (man schaue sich z.B. Home oder Planet Erde an!), das der Anbau für den notwendigen Dünger enorme Mengen CO2 erzeugt, dass als Folge der Beimischung giftige Verbindungen wie Blausäure und Ozon in Tests entstanden sind und bei der letztendlich völlig unzureichenden Informierung der Bürger könnte ich kotzen und es lässt mich nur zu einem Fazit kommen:
E10? Nein, Danke!
Ich finde es eine Frechheit und Zumutung, wie mit uns und unserer Natur umgegangen wird. Auch in Anbetracht wieviel Geld man in solche Entwicklungen investiert und wie wenig in alternative Lösungen, in Subventionen die dem Umweltschutz zuträglich sind und viele andere wichtige Dinge. Ich gebe zweifelsfrei zu, dass ich eine deutlich andere und aggresivere Meinung habe, seit ich die Dokumentation “Home” gesehen habe aber vielleicht braucht jeder Mensch einen “Wachmacher”, der einen aufrüttelt und aufzeigt, dass es so definitiv nicht weiter gehen kann, darf und wird!
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