Groove Buds Testbericht
Vor ungefähr zwei Wochen habe ich mich mit dem Thema “In-Ear Kopfhörer” auseinander gesetzt. In Frage kamen knapp 30 Euro teure von Sennheiser und knapp 15 Euro teure von Octone, die sogenannten “Groove Buds”. Die Rezensionen bei Amazon sprachen eindeutig für die Sennheiser, was mich jedoch nicht sonderlich verwunderte. Denn viele erwarten bei dem Preis von 15 Euro ein Klangspektrum, dass teilweise nicht mal ein paar hundert Euro teure Soundsysteme leisten (können).
In-Ear KopfhörerDa mir High-End-Sound aber nicht so wichtig ist, dachte ich mir, ich probiere die günstigen zuerst aus und machte somit einen Testkauf. Denn ich wollte lediglich ein paar halbwegs gute In-Ear Kopfhörer für günstig Geld haben und schick sah die Verpackung ja auch aus. Also was solls. Rein in den Warenkorb, bezahlt und ein- oder zwei Tage später kamen sie dann auch an.
Nach dem auspacken aus der Amazon-Verpackung hielt ich die kleine braune, mit “Octone Acoustics” beschriftete Box, in meinen Händen. Vorsichtig schob ich die Box auf und holte alles darin heraus. Neben den “Groove Buds” waren noch zwei Ersatz-Ohrmuscheln in unterschiedlichen Größen dabei sowie ein kleiner Stoffbeutel, in die man die Kopfhörer bei Nichtgebrauch und/oder Transport verpacken kann. Insgesamt also ganz nett für den Preis.
Convofy
Ein neues “Social Network”, ähnlich “Facebook”, startet in wenigen Stunden und eröffnet somit für alle Interessierten seine Pforten. Es handelt sich dabei um “Convofy”. Spricht sich “Kon-wo-fei”. Klingt merkwürdig aber könnte ein absoluter Durchstarter sein. Es handelt sich hierbei nicht um ein Konkurrenzprodukt zu “Facebook” und anderen “Social Networks”, sondern eher um eine Mischung aus “Basecamp”, “Teamlab”, “SocialCast”, “Chatter” oder “Yammer” und weiteren kollaborativen Tools, mit denen Teams sich untereinander organisieren können.
Anti-Atom-Mahnwache in Minden
Gestern entschloss ich mich ziemlich spontan dazu, mit einem Arbeitskollegen zusammen auf eine von den über 250 bundesweit organisierten Mahnwachen gegen Atomkraft zu gehen. Und zwar in der Nähe unserer Arbeit, hier in Minden. Ich rechnete mit ca. 50 Leuten, mein Kollege mit etwas weniger. Wir waren also beide überrascht, geschätzte 100 Leute oder mehr dort anzutreffen.
Der Grund für die Teilnahme ist eigentlich ziemlich simpel. Ich persönlich bin gegen eine langfristige Planung mit Atomkraftwerken und gegen Laufzeitverlängerungen für alte AKWs, die unter heutigen Sicherheitsauflagen nicht mehr gebaut werden dürften. Das ist, aus meiner persönlichen Ansicht, unverantwortlich. Hinzu kommt der radioaktive Abfall, den diese Dinger produzieren und wofür es – weltweit – meines Wissens nach, noch kein richtiges Endlager gibt. Nur so “Zwischenlösungen” und die sind teilweise auch nicht gerade durchdacht. Siehe Asse.
Wie man zum Fan wird
Wie wird man eigentlich Fan von irgendwas und was ist und macht ein Fan eigentlich genau? Darüber habe ich mir nie großartig Gedanken gemacht, wie vermutlich viele von uns. Egal ob es der heissgeliebte Fussballverein, die Eishockey-Mannschaft, ein Team beim Autorennen oder sonstigen Sportarten ist. Man kann natürlich auch Fan von vielen anderen Dingen sein.
Bei mir war es der Verein “Werder Bremen”. Einer meiner besten Freunde ist Fan von “Bayern München”, einer von “Eintracht Frankfurt”, einer von “Schalke 04″ und mehrere von “Borussia Dortmund” & “Hannover 96″ und so weiter. Das spielt unter uns Freunden aber auch keine große Rolle. Natürlich gibt es vor, während und nach den Spieltagen, an denen unsere Favorisierten Mannschaften gegeneinander antreten, immer näckische Sprüche und es wird diskutiert, welches Team mit welcher Aufstellung auf dem Platz stehen wird und – natürlich – wie das Spiel aus geht. Aber alles friedlich und meist daheim am Fernseher oder zusammen irgendwo bei Freunden.
Cebit Odyssee 2011
Alle Nachrichtenportale, Fernsehsender und Zeitschriften verkündeten in den letzten Tagen wieder, die Cebit 2011 würde ihre Pforten öffnen. Da ich letztes Jahr aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen konnte war es also wieder an der Zeit, nach Hannover zu reisen. Der Messeeinladung folgend plante ich meine Ankunft also für heute, am Mittwoch. Pünktlich um 7.30 Uhr klingelte auch mein Wecker und die morgendliche Zeremonie bis hin zur Reisebereitschaft begann.
Als schwierigste Entscheidung stellte sich dabei dann die Kleiderwahl heraus. Normalerweise bin ich diesbezüglich immer recht spontan und praktisch veranlagt, heisst, ich wollte eigentlich Jeans und Kaputzenpulli anziehen. Nichts besonderes. Aber irgendwie war mir das doch zu “Nerdig” und ich wollte wenigstens ein Hemd und Krawatte anziehen um vielleicht doch mal das eine oder andere ernsthafte Gespräch führen zu können. Denn wenn man da so als “Normalo” oder “Nerd” rum läuft, ist das Interesse der Aussteller an einem meist relativ gering. Nachvollziehbar. Doch bei der Wahl der Hemden und Krawatten konnte ich mich nicht richtig entscheiden. Und als ich bei der Anprobe ein schickes weißes Hemd an hatte mit passender schwarz-grau-gestreifter Krawatte kam mir in den Sinn, vielleicht doch in einen Anzug zu schlüpfen. Das war dann auch schon eine ziemlich schlechte Idee, die mich letztendlich eine ganze Stunde gekostet hat. Vom suchen nach der verschwundenen Anzughose bis hin zum bügeln derselbigen. Man kennt das ja, wenn man sich was in den Kopf gesetzt hat, sucht man so lange, bis man es gefunden hat und seine Idee umsetzen kann.





