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Reinfall mit Norton Ghost 15.0
Verfasst am | 08.01.2010 | Keine Kommentare
Nach dem Kauf eines 32GB USB-Sticks der Firma Corsair wollte ich die Daten darauf gerne regelmäßig sichern und war auch bereit, ein paar Euronen für eine anständige Sicherungssoftware auszugeben. Da ich über Norton Ghost eine Menge gutes gelesen hatte, informierte ich mich bei Amazon.de über die neueste Version 15.0 welche auch Unterstützung für USB-Sticks bieten soll.
O-Ton der Beschreibung bei Amazon.de:
“Unterstützte Festplatten und austauschbare Speichermedien:
CDR/RW- und DVD+-R/RW-Laufwerke, Blu-Ray-Geräte; USB- und FireWire (IEEE 1394)-Geräte; Iomega Zip- und Jaz-Laufwerke”
Also geht man als normal sterblicher davon aus, dass man damit auch seinen USB-Stick sichern kann. Ha! Denkste! Fehlanzeige! USB-Sticks werden, laut einer Norton-Mitarbeiterin im Chat-Support, nur als Sicherungsmedium unterstützt und können nicht mit Ghost gesichert werden. Das sollte man vielleicht auch mal in der Produktbeschreibung klarstellen und erwähnen.
Zumal ich diese Information auch erst im zweiten Chatgespräch erhalten habe. Die erste Mitarbeiterin ließ mich erstmal fröhlich meinen Stick von FAT32 auf NTFS formattieren mit der Begründung, dass Norton Ghost manchmal Probleme habe, FAT32-Geräte zu sichern. Vielleicht schrieb sie dies auch nur als Notlösung, weil ich kurz vorher gesagt hatte, ich wolle mein Geld zurück haben.
Auf meine Frage, wieso das nicht möglich sei, wurde nur noch hingewiesen, dass ich die Tage eine Umfrage zur Bewertung des Supports erhalten werde und der Chat geschlossen. Na Danke!
Fazit: Mein Vorurteil gegenüber diesem Hersteller hat sich leider mal wieder bestätigt und ich bin maßlos enttäuscht. Selbst kostenlose Backup-Lösungen wie “Areca-Backup“, “USB Image Tool” oder das wirklich gelungene “BackUp Maker” bekommen das hin. Ich fühle mich daher von Norton ziemlich im Stich gelassen und veräppelt.
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